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chattermaxim am
1. Januar 2012
Die 3. Woche
Der kleine Chatter kommt von der Arbeit. Eigentlich ist er ja mit seinen Freunden verabredet, aber er will doch noch mal kurz in die News schauen. Antwort von Ember:
“als erstes möchte ich dich mal grüßen, damit du auch mal von einem Stammchatter gegrüßt wirst. und keine angst. die schuhgröße hat keinen Einfluss auf die onlinezeit, sonst hätte sunmaster entweder latschen wie öltanker *sun zu zwinker* oder ich hätte mehr online zeit als er. *gg* hat also nix miteinander zu tun.”
Hm, irgendwie versteht er den letzten Absatz nicht so recht, wer ist sunmaster und überhaupt? Aber ein Stammchatter hat ihn gegrüßt! Der kleine Chatter ist ganz stolz. Jetzt wüsste er nur noch gerne, ob ember männlich oder weiblich ist. Bei “Mädchen19″ ist das irgendwie einfacher. Leider klingeln gerade seine Freunde an die Tür und er schaltet den PC aus.
Der kleine Chatter und das große Chattertreffen
Als der kleine Chatter den Hinweis auf das Chattertreffen in Essen sah, fasste er sofort den Entschluss, auch daran teilzunehmen. Und vor allem: wenn “Mädchen19″ ihn auf der Liste sähe, würde sie vielleicht auch kommen… So ließ sich der kleine Chatter bei Nemesis registrieren und nach einigen Rückfragen, z. B. ob die 25 DM Eintritt oder für das Essen seien oder ob das Essen in Essen extra bezahlt werden müsste und was wäre wenn er gar nicht essen wollte und wie das mit dem Hotelzimmer sei. Nemesis verwies ihn freundlich, aber bestimmt nach der dritten Anfrage an yolanthe, die für ihn das Hotelzimmer buchte und ihm sicher bestätigte, dass sein Realname auch wirklich geheim bleibe, ebenso wie seine Adresse und Schuhgröße. Nach weiteren zwei Mails wusste er auch, dass er keine Handtücher mitbringen brauchte und dass das Frühstück im Preis inbegriffen wäre.
Der kleine Chatter freute sich mächtig auf das Treffen und kontrollierte jeden Tag die Anmeldeliste nach “Mädchen19″. Aber dann war die Anmeldefrist herum und die Abmeldefrist auch, aber er tröstete sich damit, bei dem Treffen jede Menge Stammchatter kennenzulernen, schließlich hatte er bereits einige Vorstellungen davon, wie diese sein müssten.
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chattermaxim am
1. Dezember 2011
Der 4. Tag
Der kleine Chatter schaltet den PC ein. Er weiß ja immer noch nicht, wie “Mädchen19″ wirklich heißt und wo sie wohnt. Aber er hat den ganzen Tag an sie gedacht und in seinen Gedanken ist sie wunderschön. Auch jetzt seufzt er verklärt, als er an sie denkt. Sie ist noch nicht da. Er schaut auf die Uhr – eigentlich ist das doch ihre Chatzeit? Naja, um die Zeit nicht allzu lang werden zu lassen, spaziert er ein bisschen in Metropolis herum. Hier gibt es ja noch mehr, als nur den Chat. Er landet in den News. Die Themen sind nicht so überaus interessant, ein Valentinsgruß, ein anonymer Antifaschist, jemand sucht eine Wohnung… aber da: “Die wichtigsten Regeln für Chatneulinge”.
Begeistert öffnet er das Dokument, Tipps kann man ja immer gebrauchen. Naja, Begrüßungsregeln, die findet er schon recht seltsam. Dann werden die Fragen, die er auch immer stellt, als wichtig angegeben. Gut, hat er wenigstens nichts falsch gemacht. Zuletzt sagt der Autor, er habe allerdings mit diesen Regeln auch noch nie Erfolg gehabt und bei Punkt 11 kommen dem kleinen Chatter Zweifel über die Ernsthaftigkeit des Beitrages. Unten steht eine Eingabemöglichkeit für einen Untereintrag. OK, denkt der kleine Chatter, versuchen wir es mal. Er frag natürlich erst einmal, ob das alles ernst war, und dann wird er eine wichtige Frage nach der anderen los. Die wichtigste ist natürlich: “wie schafft man es, von einem Stammchatter gegrüßt zu werden?” Herzklopfend schickt er den Beitrag ab, schaut noch mal auf Rechtschreibfehler und dann schickt er es endgültig. Dann aktualisiert er die News. Ja – da steht sein Beitrag. Er muss ihn unbedingt noch einmal aufrufen und ansehen…. ja, ist OK, aber das mit der Schuhgröße hätte er besser weglassen sollen. Naja, lässt sich nicht mehr ändern.
Er geht wieder in den Chat, aber Mädchen19 ist immer noch nicht da. Er wird unruhig. Ob sie einen Freund hat? Oder einfach nur so nicht da? Es kann ja so vieles dazwischen kommen. Er zählt innerlich alle Möglichkeiten auf, sie sind alle akzeptabel, aber er hat doch richtig Sorge, dass sie schon in festen Händen sein könnte. Chatten macht auch so keinen Spaß, trotzdem er gerade von einer “Laura100″ angesprochen wird, aber er ist einfach nicht richtig bei der Sache. Er verlässt den Chat.
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chattermaxim am
1. November 2011
3. Lebenstag – erste Chatliebe
Eine Woche hat sich der kleine Chatter nach der Enttäuschung zurückgehalten. Aber schließlich landet er doch wieder im Metropolis, begrüßt die Anwesenden und erhält (wie immer) keine Antwort. Er weiß aber längst, dass nur den Stammchattern geantwortet wird, und deshalb macht es ihm nicht ganz so viel aus und er liest sowieso nur mit. Plötzlich sieht er, daß sich “Mädchen19″ einloggt, er wird ganz nervös, aber er weiß, wenn er sie zu früh anspricht, sieht sie es vielleicht noch nicht, weil sie vorher ihre Metromail liest oder von anderen angesprochen wird. Mühsam beherrscht er sich zwei Minuten.
Sie wirft ein lässiges “Hallo” in den Chat, bekommt keine Antwort und der kleine Chatter sieht darin seine Chance. Ein private Message an Mädchen19: “Hallo, wie geht es dir?”. Enter. Es ist getan! Er hat sie angesprochen! Mit Herzklopfen beugt er sich vor, die Nase dicht am Bildschirm. Wird sie antworten? Eine Minute, zwei Minuten. Da! “Hallo, kleiner Chatter. Schön dich zu sehen.” Der kleine Chatter schlägt sich vor Freude auf die Schenkel… sie hat geantwortet! Ihm! Eifrig tippt er zwei Fragen an sie – er weiß nicht, dass gerade diese Fragen absolut ausgeleiert sind und dass sie jede Frau im Chat nerven – die Fragen brennen ihm auf den Nägeln, und so fragt er sie nach Name und Wohnort. Die Antwort fällt anders aus, als er erhofft hat: “Bah, immer die gleichen blöden Fragen” und Mädchen19 scheint in unerreichbare Ferne gerückt.
Der kleine Chatter ist verzweifelt. Jetzt braucht er eine Idee, aber sein Gehirn scheint sich verflüssigt zu haben… was tun? Er liest, was die anderen so öffentlich in den Chat schreiben… meist wird geknuddelt, aber das scheint ihm dann doch zu gewagt zu sein. Dann loggt sich Chefkoch ein, und wird von allen Seiten bestürmt, etwas Essbares zu fabrizieren und der kleine Chatter hat eine Idee. An Mädchen19: “Ich wollte eine Torte backen, mit deinem Namen darauf und sie zu Dir schicken.”. Die Antwort lässt auf sich warten, der kleine Chatter kaut auf seinen Nägeln. Da, die Antwort: “das ist ja süß… *knuddel*”. Sie hat ihn geknuddelt! Er kann es nicht fassen…
Aufgeregt tippt er weiter und sie antwortet weiter, es ist zu schön um wahr zu sein. Dann sagt sie, sie habe keine Zeit mehr, und ob er morgen zur gleichen Zeit wieder hier wäre. Er verspricht es ihr und schaut zu, wie sie den Chat verlässt. Und auf Wolken schwebend beendet er ebenfalls den Chat. Er hat seinen Kollegen heute abend viel zu erzählen, schließlich ist sie jetzt “sein” Mädchen.
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chattermaxim am
24. Oktober 2011
2. Lebenstag
Der kleine Chatter kommt von der Arbeit und wirft sofort den PC an. Gestern war er ja nicht so erfolgreich, aber irgendwann muss es doch klappen… Metropolis hat er schlauerweise gebookmarked. Log-in, Nickname und Password eingegeben. Ab in den Chat. Er hat schon was gelernt, jetzt begrüßt er alle freundlich “Hallo, zusammen”. Antwort bekommt er natürlich nicht, und “Mädchen19″ ist auch nicht online. Etwas frustriert sieht er wieder den anderen zu.
Ein paar Mal versucht er, einen weiblich klingenden Nick anzusprechen, und nach einigen Versuchen ist er erfolgreich, sie grüßt zumindest zurück. Langsam tastet er sich nach vorn, frag sie nach ihrem Alter und Wohnort. Aber er muss lange auf die Antwort warten. Es kommen immer mehr Leute und der Chat wird ziemlich langsam, außerdem wiederholen sich Teile des Chats einige Male. Unser kleiner Chatter ist ein wenig genervt und tippt ganz mutig an die Allgemeinheit: “Ich bin neu hier, kann mir jemand sagen, warum das hier so langsam geht?”. Keine Antwort.
Er schickt es noch einmal. Oh, doch eine Antwort. Der Schmähbruder: “Kleiner Chatter: Einfach Alt+F4 drücken, dann geht es schneller.” Der kleine Chatter bedankt sich artig. Er sieht noch eine Message von yolanthe: “Schmähbruder… kannst es nicht lassen *grins*” , dann drückt er die Tastenkombination – und steht wieder im Windows. Chat ist aus, Explorer ist aus. Totaler Absturz. Erst da fällt ihm ein, dass diese Tastenkombination generell die Programme beendet. Das hätte ihm doch auffallen müssen! Er schimpft sich selbst einen Esel und startet wieder von vorn. Explorer ein, Metropolis. Log-in. Und was steht dort: “Kanal Metropolis (105), voll”
Fluchend schwört sich der kleine Chatter, nie, aber auch nie wieder einen Fuß ins Metropolis zu setzen und schaltet den PC aus.
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chattermaxim am
24. September 2011
Geburt und 1. Lebenstag
Als der kleine Chatter geboren wurde, war er 22 Jahre alt. Für kleine Chatter ist das ein normales Geburtsalter, fast schon ein bisschen zu alt. Aber Chatter werden eben zu unterschiedlichen Zeiten geboren. Als der kleine Chatter noch gar kein Chatter war, hatte er auch schon einen PC und konnte auch seine Programme anwenden, aber eines Tages hörte er von einer neuen Sache, die “In” wäre: das Internet. Viele seiner Kollegen redeten von heißen “Chats”, die sie im Internet gehabt hatten und von “Blind Dates”, die alle natürlich auf die gleiche Art ausgingen. Unser Kleiner meldete sich bei einem Provider an und kaufte ein Dutzend Internet-Zeitschriften. In einer der Zeitschriften las er über Chats und über den größten und besten: Metropolis.
Er tippt die Adresse langsam ein. h-t-t-p…. und murmelt die Buchstaben mit. Er hangelt sich durch die Einführung und schließlich landet er bei der Registrierung. Ein Nickname. Himmel, was nimmt man da? Er versucht seinen Vornamen – gibt es schon, sagt die Maschine. Vorname mit Alter? – auch schon. Die Maschine ist unerbittlich. Schließlich fällt ihm nichts mehr ein und er registriert sich als “Der kleine Chatter”. Die Maschine wirft ihn im Metropolis ab. “98 Chatter online” verkündet das Eingangsbild. “Ab in den Chat”
Erstmal sieht der kleine Chatter staunend zu und liest sich durch die Onlineliste. Diese Namen! Fast tut es ihm leid, dass er keinen besseren Einfall hatte. Dann folgt er der Unterhaltung. Manches ist ziemlich albern, ein paar Zweideutigkeiten. Jemand erzählt einen Witz, aber den kennt der kleine Chatter schon. Die meisten anderen Chatter auch, wie er an den Kommentaren sieht. Nach dreimal Hingucken ist ihm auch die Bedeutung der Smileys klar, jedenfalls meistens. Bis sich jemand namens “fiese Bazille” einloggt und alle mit diesem Symbol begrüßt:
) Was soll das denn jetzt heißen?
Plötzlich erhält er eine “private Mitteilung”, sie flimmert rot im linken Frame: “Na Kleiner, neu hier?”. Und jetzt? Was antwortet man darauf? Der kleine Chatter hat vor Aufregung feuchte Hände, tippt drei Buchstaben, löscht sie wieder. Äh – privat, wie war das noch? Ach ja, ankreuzen. Und wer hatte denn da geschrieben? – Zurückscrollen, Namen suchen. “Mädchen19″. Wieder ans Ende, damit er den Chat nicht verpasst. Und was schreiben? Halt, erst “Mädchen19″ anklicken. Ja, das geht. Jetzt schreiben. Geht nicht – ach, doch, erst wieder mit der Maus in das Feld klicken. Was schreibt man jetzt? Was intelligentes, nicht zu sehr, aber es muss doch Eindruck machen. Aber wenn es ihr zu abgehoben ist? Er schreibt. löscht. schreibt. löscht. Schließlich entscheidet er sich und tippt: “Ja”. Enter.
Er schaut wieder in die rechte Seite, seine Meldung müsste jetzt dort auftauchen. In rot, das hat er schon verstanden. Die rote Schrift am Ende taucht auf: “Mitteilung vom Channelmaster: Mädchen19 ist nicht mehr online”.
Immerhin kann er heute Abend seinen Kollegen erzählen, er sei von einem Mädchen angebaggert worden. Zufrieden beendet der kleine Chatter seinen ersten Lebenstag und schaltet den PC aus.
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chattermaxim am
1. Juni 2011
Chatgespräch
Wie schaust denn aus,
was hast denn an?
Bestimmt hast du zu haus kan Mann,
sonst wärst ja nicht im Chat vertreten,
gewiss i so, das tät i wetten.
Du suchst an Mann, ich weiß des ja,
drum bin i heute für di da.
Bist gut gebaut, hast Kurven auch?
Und keine Rettungsring am Bauch?
Die Augen schön, die Zähn noch fest?
Und glaubs mir, ich mach gleich an Test!!
Die Haare blond, gelockt vielleicht?
Sind`s echt sogar oder gebleicht?
Bist jung und fesch so wie sichs ghört?
Dass nicht a Falten mi wo stört!!
Ich hoff, du weißt jetzt was ich will,
wieso bist jetzt auf einmal still?
Du Frau, ich les nix mehr von dir?
Na klar, sie ist ja auch nicht deshalb hier.!!!!
Verfasser unbekannt
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chattermaxim am
1. April 2011
Wer kennt sie nicht, die berühmten Instant Messengers, die von zahlreichen Internetdiensten angeboten werden. Trotz des hohen Bekanntheitsgrades ist es erstaunlich wie wenig diese kleinen Zusatzprogramme privat genutzt werden. Dabei können diese Programme auch in Privathaushalten nützliche Dienste leisten.
Anhand einiger Beispiele erläutere ich dies kurz.
Urlaub! Über die meisten Messengers ist es seit langem möglich zu telefonieren. Zwischenzeitlich bieten die meisten Hotels kostenlosen Zugang zum Internet, entweder über Hotel eigene PC’s, oder man kann mit eigenem Notebook das Hotelnetzwerk mitbenutzen. Auslandsgespräche waren und sind teuer. Benutzt man die Messengers kann man weltweit kostenlos telefonieren. Ob mit Webcam oder ohne ist jedem selbst überlassen.
Ein anderes Beispiel, ein Einfamilienhaus mit mehreren Stockwerken. Auch in vielen Privathaushalten befinden sich zwischenzeitlich oft mehrere am Inet angeschlossene PC’s und oftmals sind diese auf verschiedene Stockwerke verteilt. Durch Messengers kann man hausintern sich gegenseitig kurze Mitteilungen übersenden. (Natürlich nur wenn der “Empfangs-PC” eingeschaltet ist und jemand davor sitzt.)
Auch das Hinterlegen kurzer Nachrichten über Messengers ist eine nützliche Einrichtung.
Das oftmalige Gegenargument über Messengers würden Computerviren verbreitet, trifft nicht ganz zu. Denn wer Nachrichten übermitteln will muss erst eine Anfrage senden, ob er in die Messengerliste aufgenommen wird. Generell sollte man Anfragen von unbekannten Personen wegklicken. Damit schließt man einmal das Risiko unliebsamer Texte aus, zum anderen ist man vor “Computer-Viren” über den Messenger damit sicher.
Die geringe Größe der Messengerprogramme ermöglicht es verschiedene Dienste gleichzeitig auf einem PC oder Notebook zu installieren. Durch die Vielfalt der verschiedenen Programme entsteht nämlich leider der Nachteil, was XYZ benutzt ist ZYX unbekannt, usw.. Um reibungslos mit Messengers im Inet zu kommunizieren sollte man die großen Anbieter alle installieren.
Was Messenger nicht bieten ist das kommunizieren mit “Unbekannten”. Kurz auch chatten genannt. Wer gerne über das Inet neue Bekanntschaften schließen möchte, für den gibt es zahllose Chats. Die meisten Chats sind kostenlos und in vielen Chats kann man sich als Gast einklinken.
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chattermaxim am
1. März 2011
Chatten mit Handycap, geht das? Nun, zuerst einmal muss berücksichtigt werden, um welche Art Handycap handelt es sich.
Keine Probleme zu chatten hat ein/e Rollstuhlfahrer/in, die/der seine Arme und Hände voll benutzen kann, ebenso ist es für Hörgeschädigte unproblematisch zu chatten. Aber, was ist mit blinden Mitmenschen?
Es gibt mittlerweile Textleseprogramme, mit denen es selbst blinden Mitmenschen möglich ist zu chatten. Aber hier ist besondere Rücksichtnahme der Mitchatter geboten. Diese Programme können zum Beispiel keine Emos lesen. Von daher sollte man in Chats, in denen Emos eingesetzt werden, auf diese Bildsprache verzichten, sollte sich eben jemand unter den Mitchattern befinden, der auf ein solches Textleseprogramm angewiesen ist.
Es gibt im Inet einige Chats für Menschen mit Handycap. Zwar klingt solches positiv, aber ich heg da einige Zweifel. Weshalb sollten sich Menschen mit Handycap ausgrenzen und gesonderte Chats benutzen? Ich finde, so wie im realen Leben, so sollten Menschen mit Handycap in Chats nicht ausgegrenzt werden. Denn auf das Thema chatten mit Handycap kam ich nur deshalb, weil ich in einem Chat chatte, in dem eben auch ein Blinder mit chattet. Mit ein wenig Rücksichtnahme kann er unproblematisch am Chatgeschehen teilnehmen. Und noch eins sei angemerkt, Hut ab vor Menschen, die trotz solch gravierender Einschränkungen versuchen wie alle anderen sich zu betätigen.
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Von
chattermaxim am
2. Februar 2011
Ob Funchat, Fiction- und Fantasy-Chats, Game-Chats, oder Chats für Sportfreunde, Tierhalter, es gibt zwischenzeitlich für fast alle Interessengruppen spezielle Chats.
Wer betreibt diese Chats?
Nun, oftmals entstehen Themenchats aus der Idee zum Beispiel eines Sportfreundes, der gerne mit Gleichgesinnten seine Meinung austauschen würde, aber im eigenem Umfeld keine oder kaum Gelegenheit dazu findet.
Aus derartigen Motivationen heraus werden die meisten Chats eröffnet. Allerdings, beobachtet man die Chatszene, so sind die meisten dieser Chats kurzlebig. Denn erstens ist das Inet zwischenzeitlich von Chat-Communties überschwemmt und zweitens, wer möchte ständig nur immer über ein Thema chatten?
So genannte Themenchats sind oftmals gleichfalls in Großcommunities zu finden. Diese richten Chaträume mit den phantasievollsten Raumnamen ein, so fand ich sogar schon einen Raum mit dem Titel: Stricken und häkeln. Ob das nun ein Thema ist, über das man längere Zeit chatten kann, mag ich zu bezweifeln.
Noch eine kleine persönliche Anmerkung. Wundern Sie sich nicht, dass Sie in der überwiegenden Zahl solcher Chats keinen einzigen Mitchatter antreffen. Zahllose einstmals voller Enthusiasmus eröffneter Themen-Chats werden häufig nach wenigen Wochen bereits noch nicht einmal mehr von ihren Gründern aufgesucht.
Einen Themen-Chat zu finden, in dem sich tatsächlich mehrere Mitchatter befinden, kann zur Geduldsprobe werden.
Die Grundidee – Themenchat – ist zwar ganz gut, aber die Umsetzung den Chat mit Chattern zu füllen, diese Umsetzung steht auf einem anderen Blatt.
Zudem, auch in Nicht-Themenchats gibt es strickende Hausfrauen, Sportfreunde, Tierhalter, etc., also kann ich überall Gesprächspartner finden.
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chattermaxim am
6. Dezember 2010
Vor einigen Tagen entdeckte ich diesen Blog im Netz.
http://lufleeloo.twoday.net/stories/8457673/
Der Titel: C….W…. –Skandale ist treffend gewählt. Es ist der einzige Chat, von dem ich auch sage, … Vorsicht. Was als harmloser FreeChat getarnt ist, ist alles andere als harmlos. Besonders Kinder und Jugendliche sind durch einige Stammuser und OP’s des Chats gefährdet. Das Sprachniveau liegt auf der untersten Ebene. Radikale Parolen sind dort üblich. Offen geführte S.e.x.gespräche sind alltäglich. Dazu muss man wissen, dass dieser kostenlose Chat einzig als Werbeträger für die dahintergeschalteten PerversChats dient. In diesem Chat ist überall Werbung für primitivste S.e.x-chats geschaltet. Einige der Mitarbeiter/innen dieser S.e.x-chats sind ständig anwesend.
Über Screenshots wurden ebenfalls einige solcher Dinge festgehalten. Hier der Link zu den Screenshots:
http://picasaweb.google.com/113991588087124408984
Die Aussprüche dieser OP “masu” erinnern an das Großdeutsche Reich. Rechtsradikale Parolen in einem Chat, in dem sich auch Kinder aufhalten. Unglaublich.
Von daher kann man Eltern nur raten, achten sie darauf, welche Chats die Kinder anklicken. Bis auf diesen einen Skandal-Chat, sind ansonsten die mir bisher bekannten kostenlosen Chats auch für Kinder geeignet.
Mein Motto: Kostenlos chatten ist besser chatten. Ohne anmelden chatten zur Probe ist kein Fehler. Flirten beim Chatten, Kontakte knüpfen, Spaß haben sind angenehme Beschäftigungen.




































































































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chattermaxim am
8. Juni 2010
Kostenlos chatten, das ist fast die Regel, nur wenige Chats sind Gebührenpflichtig. Wie aber sieht die Datensicherheit aus? Normalerweise interessiert es niemand in einem Chat, wer hinter welchem Nick wirklich steht. – N o r m a l e r w e i s e – Gibt es Ausnahmen? Es gibt zumindest einen Chat, bei dem Anzeichen vorhanden sind, dass man in völlig unzulässigerweise User ausspioniert. So was sind absolute Ausnahmefälle.
Bei einem Free-Chat sind nur die persönlichen Angaben vorhanden, die der User macht. In den meisten Gratis-Chats wird sogar darum gebeten, zum Beispiel keine Mailadresse zu veröffentlichen u.s.w.. Selbst wenn jemand auf der Nickpage den Vornamen veröffentlicht, Peter aus Musterdorf, damit kann niemand etwas anfangen. Im Chat gilt dasselbe wie im realen Leben, Zurückhaltung. Denn inwieweit die anderen Chatter Persönliches erfahren liegt nicht am Chatbetreiber, sondern an den Chattern selbst.
Es gibt in einigen Chats die Zusatzfunktion “Persönliche Notizen”. Hier wird garantiert, dass die darin hinterlegten Daten von niemandem einsehbar sind. Dies ist eine der wenigen Funktionen von deren Benutzung ich abrate. Manche Chatter benutzen dies um Privatadressen oder Telefonnummern zu notieren. Solche Daten gehören nicht in einem Chat hinterlegt.
Natürlich kann für jeden Chatter irgendwann die Situation kommen, dass er mit einem Chatpartner telefonieren möchte. Zwischenzeitlich gibt es etliche Instant-Messengers über die anonym Telefonkontakt hergestellt werden kann. Keineswegs ist es erforderlich sofort die Telefonnummern zu tauschen.
Beachtet man im Chat ein paar wenige Verhaltensregeln, genauso wie im “realen Leben”, so besteht kein Grund um die Datensicherheit zu bangen.
In diesem Sinne wünsche ich allen unterhaltsame Chatstunden mit angeregten Plaudereien und viel Spaß.
Meine Devise lautet: Eine Möglichkeit Langeweile zu vertreiben ist, sich in einen kostenlosen Chat einklinken, chatten, Kontakte knüpfen, flirten. Chats mit Gastzugang ohne anmelden ausprobieren. Kostenlos chatten ist oft besser chatten.


































































































Von
chattermaxim am
10. April 2010
Kostenlos chatten kostenlose Chats – bloggen?
Benötigt das Inet einen Blog über kostenlose Chats, über das Chatten?
Im Prinzip – Nein!
Aber anders gefragt, benötigt das Inet all die anderen Blogs? Wohl kaum.
Der alte Fritz sagte: “Jedem Tierchen sein Plaisirchen.”
So wie es nicht jedermanns Sache ist zu chatten, so gibt es eben die Chatter und Personen die über ihre Erfahrungen und Eindrücke, die sie beim Chatten sammelten, bloggen. Zumindest ist eins garantiert. Ein solcher Blog schadet niemandem und des Weiteren ist garantiert, wenn es nicht interessiert, der muss es auch nicht lesen. Auf meinen Streifzügen durchs Netz fand ich zudem noch einige andere Blogs von Chattern für Chatter. Also hatte ich keineswegs zuerst oder alleine diese Idee einen Blog über Chats ins Netz zu stellen. Und Chatter sind eben Menschen, die gerne schriftlich mit anderen kommunizieren. Meine Devise lautet: Eine Möglichkeit Langeweile zu vertreiben ist sich in einen kostenlosen Chat einklinken, chatten, Kontakte knüpfen, flirten. Chats mit Gastzugang ohne anmelden ausprobieren. Kostenlos chatten ist oft besser chatten.


















